Ihre Website ist nicht alt. Sie ist vernachlässigt.
Zwischen komplett neu bauen und einfach so lassen liegt ein weites Feld. Woran Sie erkennen, was Ihre Website wirklich braucht, und welcher Fehler beim Relaunch die Google-Platzierungen kostet.
Homepage-Baukästen sind nicht per se schlecht, und genau deshalb verdienen sie eine ehrliche Einordnung statt Agentur-Bashing. Wann ein Baukasten reicht, wo er bremst und wann der Wechsel lohnt.
Fangen wir fair an. Ein Baukasten bringt Sie für kleines Geld in wenigen Stunden ins Netz, ganz ohne Dienstleister. Für einen nebenberuflichen Start, einen Verein oder eine reine Visitenkarte im Netz ist das völlig in Ordnung. Wer gerade gründet und jeden Euro dreimal umdreht, macht mit einem Baukasten nichts falsch. Eine schlechte Website gibt es dort nicht geschenkt, aber eine brauchbare für wenig Geld.
Die Grenzen zeigen sich, sobald die Website arbeiten soll. Erstens die Austauschbarkeit: Baukasten-Vorlagen nutzen tausende Betriebe gleichzeitig, und Besucher spüren das, auch wenn sie es nicht benennen können. Vertrauen entsteht so schwer. Zweitens die Sichtbarkeit: Viele Baukästen erzeugen technisch aufgeblähte Seiten, und für Struktur, Texte und lokale Optimierung sind Sie komplett selbst verantwortlich. Drittens die verdeckten Kosten: Die Monatsgebühr wirkt klein, aber Ihre Abende am Editor sind Arbeitszeit, die im Betrieb fehlt.
Dazu kommt die Abhängigkeit, über die selten gesprochen wird: Ihre Seite lebt im System des Anbieters. Umziehen können Sie Texte und Bilder, das Design und die Technik bleiben zurück. Wer nach Jahren wechselt, baut faktisch neu.
Die eigentliche Rechnung lautet nicht Baukasten gegen Agentur, sondern Ihre Zeit gegen unser Handwerk. Zwanzig, dreißig Stunden Eigenbau sind schnell erreicht, und das Ergebnis bleibt das eines engagierten Laien. Dieselben Stunden in Ihrem Betrieb verdienen meist mehr, als eine professionelle Website kostet. Deshalb unser Rat: Rechnen Sie Ihren eigenen Stundensatz ehrlich mit ein, bevor Sie entscheiden.
Treffen zwei Punkte zu, ist der Baukasten für Sie kein Sparmodell mehr, sondern eine Bremse. Dann lohnt das Gespräch über einen professionellen Auftritt, bei dem Inhalte und Domain selbstverständlich mitziehen. Und falls nur ein Punkt zutrifft: Bleiben Sie ruhig noch beim Baukasten. Auch das ist eine ehrliche Antwort.
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Zwischen komplett neu bauen und einfach so lassen liegt ein weites Feld. Woran Sie erkennen, was Ihre Website wirklich braucht, und welcher Fehler beim Relaunch die Google-Platzierungen kostet.
Zwischen Ihnen und deutlich mehr Google Bewertungen steht meist nur eines: die Scheu zu fragen. Wie Sie es seriös angehen, was rechtlich zu beachten ist und warum kritische Stimmen sogar helfen.
Wir schauen auf Ihre Baukasten-Seite und sagen ehrlich, ob ein Wechsel sich für Sie rechnet oder noch nicht.